Aus dem Cosmograph

25-11-21.

Veröffentlicht in:  on 5. Oktober 2009 at 21:17 Kommentare (1)
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Eine seltsame Einladung

Visitenkarte

Das ist auf die Rückseite einer Visitenkarte von Prof. Smith gekritzelt; auf der Vorderseite findet sich die Adresse des Hauses in Cheapside, in dem er sich versteckt.

Veröffentlicht in:  on 4. Oktober 2009 at 10:26 Hinterlasse einen Kommentar
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Aus der Times vom 25.11.1921

Times-25-11-21

Der obige Artikel findet sich auf der Titelseite; die Meldung über den Brand ist dagegen weiter hinten versteckt.

Times-25-11-21b

Veröffentlicht in:  on at 10:21 Hinterlasse einen Kommentar
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“Kleine Weine” – gewohnt edle Qualität

Wein Reklame Klein

Veröffentlicht in:  on 1. Oktober 2009 at 11:40 Hinterlasse einen Kommentar

Der Einstein-Film

Der Einstein-Film

Der Einstein-Film

Kaum jemals hat eine Hypothese aus einer abstrakten Wissenschaft die Gemüter der Zeitgenossen so erregt, wie die Einsteinsche Relativitäts-Theorie. Wir sind an Kämpfe für und wider in Dingen des alltäglichen Lebens zwar gewöhnt, vielleicht auch in Dingen der Wissenschaft, die das alltägliche Leben mehr oder minder berühren. Die Einsteinsche Relativitäts-Theorie dagegen hat keinen Einfluss auf die Erscheinungen unserer unmittelbaren Umwelt, und doch gibt es kaum jemanden unter uns, der sich mit dem Problem nicht beschäftigt hat, oder doch wenigstens beschäftigen mochte.

Dieses Allgemeininteresse liess es Hans Walter Kornblum in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Otto Fanta, sowie den Autoren Nicolai, Bück und Lämmel verlockend erscheinen, dem Wissensdrang weiter Kreise entgegenzukommen und zu versuchen, die Theorie Einsteins, die selbst durch die besten populären Broschüren dem allgemeinen Verständnis nicht wesentlich nähergebracht werden kann, durch ein geeignetes und der Neuzeit entsprechendes Hilfsmittel in ihrem Hauptsächlichsten Inhalt zum Allgemeingut der strebenden Menschheit zu machen, der Kinematographie. Zwar waren sie sich der ungeheuren Schwierigkeiten ihrer Aufgabe bewusst, die in der Hauptsache darin bestanden, eine abstrakte Gedankenreihe in greifbare Vorstellungsbilder umzusetzen. Dabei musste natürlich mancherlei vergröbert werden, um es überhaupt bildlich erfassbar zu machen, aber hier kam als Zauberer der Film mit seinen fast unbeschränkten Möglichkeiten zu Hilfe, so dass alle zur lückenlosen Darstellung nötigen Gedankenexperimente sinnfällig wiedergegeben werden konnten. Ja, es wurde sogar erreicht, über das Gerüst einer schematischen Versinnbildlichung hinauszukommen, und die Gedankenreihen in die bildhafte Form von Naturvorgängen zu kleiden, wodurch dem ästhetischen Bedürfnis des Zuschauers entgegengekommen wurde und an Stelle einer schulmässig trockenen Belehrung eine anregende Unterhaltung gegeben werden konnte.

Der Film “Die Grundlagen der Einsteinschen Relativitätstheorie” wird in Kürze in den großen Lichtspielhäusern aufgeführt werden und die Zuschauer mit seinen grandiosen Neuerungen diese so komplexe Theorie erfahren lassen und mit seinen revolutionären neuen Methoden der Filmdarstellung begeistern.

Veröffentlicht in:  on 25. September 2009 at 14:57 Hinterlasse einen Kommentar
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Deutschlands blutende Grenze

Abstimmungsplakat Wer erinnert sich nicht noch an das Versailler Diktat anno 1919, als der französische Ministerpräsident Clémencau der deutschen Delegation die Friedensbedingungen folgende Friedensbedingungen übergab:

“Polen erhält ganz Oberschlesien mit einigen Gebieten Mittelschlesiens, die Provinz Posen und Teile von Westpreußen mit Danzig sowie von der Provinz Ostpreußen den Kreis Soldau”

Mutig schloss sich die deutsche Bevölkerung in Oberschlesien zur “Freien Vereinigung zum Schutze Oberschlesiens” und später im “Verband heimattreuer Oberschlesier” zusammen und kämpften mit Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen gegen diese beabsichtigte Verletzung des Selbastbestimmungsrechtes der Völker. Die unerwartete starke Abwehr der alteingesessenen deutschen Bevölkerung gegen die beabsichtigte Verletzung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker veranlasste die Siegermächte zur Durchführung einer Volksabstimmung in Oberschlesien.

In Folge dieser scharfen Reaktion kam es in den letzten beiden Jahren immer wieder zu Übergriffen und versuchten “Revolutionen”, um Oberschlesien an Polen anzugliedern, die zuerst von der deutschen Reichswehr und dem Grenzschutz und im letzten Jahr vom oberschlesischen Selbstschutz unter den Augen der Besatzungsmächte verhindert wurden.

Wie schon berichtet fand im März dieses Jahres die Volksabstimmung in Oberschlesien statt, bei der sich 60 Prozent der Bevölkerung für die deutsche Staatsbürgerschaft aussprachen. Oberschlesien hatte entschieden deutsch zu bleiben. Doch  die Guppierungen, die sich für eine polnische Angliederung aussprachen, akzeptierten dieses Ergebnis nicht, so dass es in der Folge zu schweren bürgerkriegsähnlichen Zuständen kam, die erst durch den Eingriff der britischen Armee Ende Mai durch die Erzwingung eines Waffenstillstands beendet werden konnten.

Seitdem warteten die Schlesier und auch wir auf eine Lösung dieses Konfliktes, der durch Botschafter und ein internationales Schiedsgericht in Genf herbeigeführt werden sollte. Doch wie groß war der Schock, als nun das Ergebnis der Botschafterkonferenz in Paris und des Genfer Schiedsspruches bekannt wurde.

Oberschlesien soll geteilt werden, ungeachtet des Willens des oberschlesischen Volkes.

Hier wird eine blutende Grenze im deutschen Osten geschaffen und wer mag wissen, was dies für schreckliche Folgen haben mag.

Veröffentlicht in:  on at 14:55 Hinterlasse einen Kommentar
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Post für die Damen Belfort & Rinnerberger sowie die Herren Klein & Stern

Einladung.

Veröffentlicht in:  on 24. September 2009 at 10:00 Kommentare (4)
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Aus dem “Cosmograph”

12-11-21.

Veröffentlicht in:  on 23. September 2009 at 22:18 Hinterlasse einen Kommentar
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Es gärt im Elsaß

ElsassDer Versailler Friede hat manche Härte und Ungerechtigkeit auf unser liebes Vaterland gelegt. Nicht die geringste ist gewiss die Französisierung des Elsaß. Erinnern wir uns an die Vertreibung von über 300.000 Deutschen – Männer, Frauen und Kinder, die zu nicht geringen Teilen geborene Elsässer sind. Aber die französische Regierung kennt weder Mitgefühl noch Vaterlandsliebe; ganz im Gegensatz zur ehemaligen Reichsregierung, die den französischstämmigen Bürgern anno 72 wenigstens die Option bot.

Die Elsässer sind nun offenbar nicht mehr gewillt, dergleichen Misshandlungen länger zu dulden. Forderungen nach regionaler Autonomie innerhalb Frankreichs sind ja bereits aus den ersten Tagen nach Kriegsende bekannt und wurden vor allem vom Elsass-Lothringischen Nationalrat getragen, der sich jedoch bald wieder auflöste. Sein Nachfolger, das 1919 gebildete Generalkommissariat ist in seiner Tätigkeit unter dem Einfluss der französischen Regierung ebenfalls rasch träge geworden.

Nicht so aber die Menschen! Das elsässische Volk strebt unvermindert nach Eigenständigkeit und weitmöglichster Unabhängigkeit von Frankreich. Proteste und Eingaben, Versammlungen und eine allgemeine Unruhe machen jedem, der das ehemalige Reichsgebiet besucht, unmissverständlich klar: Die Elsaß-Frage ist keineswegs endgültig beantwortet!

Noch ist gottlob kein Blut geflossen, aber die unnachgiebige Haltung der französischen Regierung macht diesen Umstand von Tag zu Tag wunderbarer. Wie lange werden die Elsässer noch dulden?

Man darf hoffen, das die Autonomiebewegung sich bald eine solche Form gibt, die nicht durch frankophile Beamte unterdrückt werden kann.

Veröffentlicht in:  on 22. September 2009 at 09:12 Hinterlasse einen Kommentar
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London-Life.

Veröffentlicht in:  on at 08:37 Hinterlasse einen Kommentar
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